Hautpflege im Winter

Hautpflege im Winter
TIPPS FÜR EINE SCHÖNE UND GESUNDE HAUT

Eisige Temperaturen im Winter stressen die Haut. Hinzukommt die trockene Heizungsluft, die unsere Gesichtshaut schnell austrocknen und spröde werden lässt.

Haut benötigt Feuchtigkeit

Wichtig ist es, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Aus diesem Grund sollten Cremes und Lotionen mit reichhaltigen Inhaltsstoffen, wie z.B. Oliven- oder Arganöl verwendet werden. Shea-Butter und Linolsäure eignen sich ebenfalls sehr gut, um die Haut optimal zu versorgen.

Cremes mit hohen Fettanteilen bevorzugen

Da Cremes zu einem gewissen Anteil aus Wasser bestehen, können Feuchtigkeitscremes bei Kälte gefrieren. Deshalb empfiehlt es sich, Cremes mit mindestens 50 Prozent Fett- oder Lipidanteil zu verwenden.

Duschen nur einmal am Tag

Auch wenn heiße Bäder und wohltuende Duschen in der Winterzeit erholsam sein können, entziehen sie der Haut Feuchtigkeit. Darum sollte die Wassertemperatur so niedrig wie möglich gehalten werden. Baden am besten nur einmal die Woche und Duschen nur einmal am Tag. Die Haut wird es mit Elastizität danken. Statt Seife, am besten milde, rückfettende Duschöle verwenden. Vorsicht Rutschgefahr!

Handpflege mit Ölen aus der Natur

Durch die Kälte entstehen an den Händen kleine Risse. Um Hände und Nägel optimal zu pflegen, empfiehlt es sich Öle aus der Natur, wie zum Beispiel Oliven-, Argan oder Distelöl zu benutzen. Das Olivenöl ist besonders verträglich, weil seine Lipide unseren Hautfetten ähnlich sind. Olivenöl wirkt beruhigend und glättet die Haut. Arganöl sorgt ebenfalls für geschmeidige Haut und verleiht einen zusätzlichen Schimmer. Das Distelöl dringt tief in die Hautschichten ein und wird deshalb in vielen Naturkosmetikprodukten verwendet.

Hautpflege ohne Alkohol

In zahlreichen Hautpflegeprodukten ist Alkohol enthalten, da dieser eine antibakterielle Wirkung hat. Allerdings trocknet Alkohol die Haut auch schnell aus. So ist es besonders im Winter ratsam, auf Pflegeprodukte mit Alkohol zu verzichten. Zu den natürlichen Alternativen gehören Kokosöl und Kokosfett. Diese sind extrem feuchtigkeitsspendend. Hinzukommt, dass reines Kokosfett viele Antioxidantien besitzt, welche die Haut vor vorzeitiger Alterung schützen.

Hoher Lichtschutzfaktor auch im Winter

Bei Kälte werden Sonnenstrahlen als sehr wohltuend empfunden. Aller-dings sollte man die Sonne im Winter keinesfalls unterschätzen. Unsere Haut ist im Winter viel empfindlicher als die gebräunte Haut im Sommer. Die relativ schwache Wintersonne führt zu einer schwächeren Pigmentierung der Haut. Die Pigmentierung, welche wir im Sommer als Bräune wahrnehmen, schützt die Zellen im Sommer gegen schädliche UV-Strahlen. Ist diese im Winter geringer, ist die Haut auch weniger geschützt. Achten Sie also auch im Winter auf einen ausrei-chenden Lichtschutzfaktor.

Kopfhaut pflegen

Häufiges Haarewaschen, Föhnen und aggressive Haarpflegeprodukte führen im Winter oftmals zu juckender und gereizter Kopfhaut. Hier empfehlen Dermatologen die Verwendung von sensitiven Shampoos, wie zum Beispiel Babyshampoos.

Lippen brauchen Feuchtigkeit

Jetzt ist es besonders wichtig, die Lippen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Lippenpflegeprodukte mit Shea-Butter und Bienenwachs eignen sich besonders gut zur winterlichen Lippenpflege.

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