Intervallfasten: Schlank ohne Verzicht

Intervallfasten

Intervallfasten: Schlank ohne Verzicht

Seit einigen Jahren wird das sogenannte Intervallfasten immer beliebter. Statt Kalorien zu zählen oder auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, geht es beim Intervallfasten nur darum, zu welcher Zeit man isst.

 

Der Gedanke auf keine Lieblingsspeisen verzichten zu müssen und trotzdem abzunehmen, liest sich wie ein Werbeversprechen eines Diätprodukts. Doch intermittierendes Fasten, wie Intervallfasten auch genannt wird, macht es möglich. Der Arzt und Autor Eckart von Hirschhausen beschreibt die Methode so: Statt „Friss die Hälfte“ gilt: „Friss die Hälfte der Zeit!“ Er selbst habe mit dieser Methode 10 Kilogramm abgenommen.

 

Warum viele Menschen statt auf eine Diät, lieber auf das Intervallfasten setzen liegt wohl auch daran, dass es keinen Verzicht gibt. Es handelt sich auch nicht um eine wirkliche Diät, sondern lediglich um die zeitliche Versetzung der Essenszeit. Viele bevorzugen die 8:16-Methode. An acht Stunden pro Tag darf gegessen werden, an den restlichen 16 Stunden nur kalorienfreie Getränke wie Wasser, Tee oder schwarzer Kaffee zu sich genommen werden. Die 8:16-Methode lässt sich gut in den Alltag einplanen. Für Menschen, die ohnehin keinen großen Wert auf ein üppiges Frühstück legen, ist die 8:16-Methode optimal. Von 10 bis 18 Uhr darf ganz normal gegessen werden. Sollte man zum Abendessen eingeladen sein, kann die Zeit einfach angepasst werden. Ist das Essen um 20 Uhr beendet, fängt man am nächsten Tag eben erst um 12 Uhr wieder an zu essen.

 

Andere fasten nach der 5:2 Methode. Hierbei isst man an fünf Tagen der Woche ganz normal und an den anderen zwei Tagen nur Mahlzeiten mit bis zu 500 Kilokalorien.

 

Warum funktioniert diese Fastenmethode?

 

Das Geheimnis liegt in den 16 Stunden ohne Essen. Denn während dieser Zeit schaltet der Körper vom Kohlenhydrat- auf den Fettstoffwechsel um. Somit werden wirklich Fette verbrannt und die Pölsterchen verschwinden – ohne Jojo-Effekt! Die Zellregeneration (Autophagie) wird ebenfalls angeregt, diese hilft bei der Reinigung und Entgiftung der Zellen.

 

Foto: Anatolii Riepin / shutterstock.com

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